Pensionierte Ingenieure (Tutoren) leiten in sog. Workshops technikbegeisterte Schulkinder im Alter von 8 – 11 Jahren an, funktionsfähige Modelle zusammenzubauen. Die Kinder experimentieren mit diesen Modellen und dürfen diese dann behalten und mit nach Hause nehmen.
Während der Werkstattarbeit wird nicht nur das handwerkliche Geschick gefördert, sondern auch Hintergrundwissen vermittelt: Wer hat was entdeckt, welche Naturphänomene kann man beobachten, welche physikalischen Gesetze lassen sich daraus ableiten, und wo in unserer heutigen Welt findet die entsprechende Technik ihre Anwendung? Ergänzt werden die Workshops durch Werksbesuche in der Industrie, womit der Bezug zur Realität hergestellt werden soll.
Die Idee stammt aus England, wo dieses Projekt bereits schon seit 15 Jahren an etwa 150 Schulen praktiziert wird. Dieses Nachwuchsförderungsprojekt wurde im Frühjahr 2011 an einer Volksschule in Baden gestartet und wird mittlerweile auch an anderen Schulen – in der Region wie auch in anderen Kantonen – durchgeführt.